27. April 2017

Gastbeitrag: Persona 3 FES Trauma Teil 1























Ich bin ein großer Fan der Persona (Shin Megami Tensei) Reihe. Persona 3 hat es mir ganz besonders angetan. Dabei kann ich noch nicht einmal richtig benennen, was mich genau daran so fasziniert. Ich würde einfach sagen, dass es für mich bisher eine ziemlich gute Mischung aus stylishem Anime-Sequenzen, coolem Charakter- und Monsterdesign, Dungeoncrawler und Datingsimulation ist. Schmachtend sitze ich oft vor Screenshots und Gameplay-Videos zu Persona 4, nur zu gerne würde ich es besitzen. Ich kann es nicht und dafür gibt es Gründe, die in der Vergangenheit liegen. Lasst uns einen kleinen Ausflug in das Jahr 2008 machen.

Persona 3 habe ich einen ganzen Sommer lang gespielt. Tagsüber erlebte mein Hauptcharakter einen normalen Schultag in Japan. Man konnte sich dafür entscheiden, ob man im Unterricht zuhören, oder doch lieber einschlafen wollte, man konnte sogar einem Schulclub beitreten. Ich entschied mich dafür, Mitglied des Kendo-Clubs zu werden. Gelegentlich musste ich sogar für Prüfungen lernen.Während draußen die Leute vergnügt Beachvolleyball spielten, wollte ich weiter Leute daten und coole Personas mischen mit denen ich in der Nacht zu cooler Hip Hop Musik in den Kampf ziehen konnte. Natürlich wollte ich auch herausfinden, warum sich die Schule nachts in den Turm Tartarus verwandelte und warum diese unheimlichen Monster uns attackierten und gelegentlich apathische Jugendliche zurückließen.

So begann eine lange, wirklich sehr lange Reise durch unzählig viele Etagen des Turms Tartarus auf der Suche nach den Antworten auf all die Fragen, die dieses Spiel aufwarf. Auf jeder Etage warteten ziemlich viele Monster darauf besiegt zu werden. Die Etagen waren zudem ziemlich groß, man musste sich lange auf ihnen aufhalten, um sie nach seltenen oder brauchbaren Gegenständen abzugrasen und um nach Treppen und Checkpoints zu suchen. Das Problem war nur, dass der Tod meine Party verfolgte, wenn ich für eine Etage zu lange brauchte und der Tod war nicht zu besiegen. Es war jedesmal ein Drama, wenn ich einen Kampf verlor, denn ich musste beim letzten Checkpoint anfangen und leider war es oft so, dass dieser sich viele Etagen unter der Etage befand, auf der ich zuletzt besiegt worden bin. Schleichend entwickelte sich das Dungencrawlen zu einer echten Farce. Was hielt meine Motivation aufrecht? Das Versprechen, dass ich nach 200 Etagen endlich den Grund für alles erfahren würde.

Nach auszehrenden 60 Spielstunden erreichte ich endlich die 200. Etage. Ich war wirklich stolz auf mich, weil ich durchgehalten habe und das obwohl die Story bereits (meiner Meinung nach) durch war. Es galt also nur noch den Endboss zu besiegen. Doch leider sagte man mir, dass ich noch nicht am Ziel meiner Reise wäre. Ich müsse noch 80 Etagen aufsteigen. So kurz vor dem Ziel wollte ich natürlich nicht aufgeben. So ätzend es auch war, ich stieg die 80 Etagen weiter hinauf. Bei der 280. Etage war ich aber leider immer noch nicht am Ziel. Ich wäre fast da, aber eben noch nicht ganz. Ich müsse noch ein paar Etagen weiter hoch. Ich war jedesmal kurz davor das Spiel sonstwo hinzupfeffern, aber es fehlte ja nicht mehr viel. Ganz sicher würde ich bald da sein, so viel konnte doch gar nicht mehr kommen. Oder etwa doch?

beigetragen von Eli

19. April 2017

Meine Top 4 Lufia Höllenfürsten

Jeder liebt Lufia, und jeder liebt Toplisten, von daher gibt es sie hier, ohne weitere Vorrede: Meine Top 4 Lufia Höllenfürsten:

Platz 4: Daos



Daos ist der Höchste unter den Höllenfürsten. Trotzdem macht er nicht viel her mit seiner grauen Matte und seiner mit Teppichen behangenen Rüstung.

Platz 3: Amon



Amons goldene Rüstung ist wahrlich ein Blickfang. Für eine bessere Platzierung fehlen ihm allerdings die nötigen Ecken und Kanten.

Platz 2: Erim



Erim ist die Meisterin des Todes, ein Titel, der für sich genommen schon den zweiten Platz rechtfertigt. Davon abgesehen liegt sie mit ihrem 80er Fitness Look absolut im Trend, während ihr Dämonenfratzenschild subtil, aber geschmackvoll ihren Oger-Aspekt betont.

Platz 1: Gades



Feuriges Haar, eine Schwertklinge in Flammenform und eine hundsgemeine Visage: Was will man mehr? Dank seiner infernalen Eigenschaften darf sich Gades verdient auf das Siegerpodest der Lufia Fieslinge stellen.